Gemeinschaftsprojekt Geschichte
'Geschichten haben nie ein Ende, Meggie', hatte er mal zu ihr gesagt. 'Auch wenn uns die Bücher das gern vorgaukeln. Die Geschichten gehen immer weiter, sie enden ebenso wenig mit der letzten Seite, wie sie mit der ersten beginnen.' Cornelia Funke in Tintenherz
Zwei Möglichkeiten zu antworten. Im Moment hören sich beide Möglichkeiten gut an. Aber bei jeder gibt es Nachteile. Ich will mich nicht festlegen. Ich kann das nicht. Ich hasse es etwas riskieren zu müssen. Ich weiß, dass ich mich entscheiden muss. Und desto länger ich brauche, desto schwerer wird es. Ich weiß es nicht. Immer wieder sehe ich die Worte in meinem Kopf. Nein, ich will noch nicht. Aber alles erinnert mich daran, dass es langsam Zeit wird. Es kann alles passieren. Entweder ich gewinne oder ich verliere. Vielleicht führen auch beide Antworten zu demselben Ergebnis. Wer weiß das schon. Die Zukunft ist ein Rätsel. Ob es wohl besser wäre, sie zu kennen? Ich glaube nicht. Aber im Moment, wüsste ich es schon gerne. Ich merke, dass ich schon viel zu lange in der gleichen Position dasitze. Also ziehe ich mein Bein auf den Stuhl und drehe meinen Kopf ein bisschen zur Seite. Es macht sowieso keinen Unterschied, wo ich hinschaue. Ich sehe sowieso nicht richtig hin.





lionslie, Samstag, 23. Februar 2013, 09:21
Irgendwann gelingt es mir dann, mich wieder zu fangen. Ich bin immer nur in meiner eigenen Welt. Wieso? Ich könnte mich auch einfach anpassen. Ich habe es schon tausende male versucht, aber es klappt nicht. Als ich soweit nicht mehr "Träume" gelingt es mir endlich aufzustehen.

melliblog, Samstag, 23. Februar 2013, 18:26
ich ging zu dem tisch in der mitte des düsteren zimmers. ein schmaler streifen licht zog sich durch den leicht geöffneten vorhang und beleuchtete sein gesicht. es war markant, nicht das makellose gesicht einer adonisstatue,und trozdem von unglaublicher schönheit, schönheit die mich vergessen ließ warum ich hier war, ja warum war ich hier inmitten von, mir unbekannten, gewächsen, und unzähligen büchern, die sich wie perlen auf der schnur in regale reihten und die ganze wand in anspruch nahmen

sprueche, Samstag, 23. Februar 2013, 19:18
Wahllos zog ich eines der Bücher aus dem Regal. Als ich den Staub von dem Einband des Buches wischte, musste ich husten. Es war ein ziemlich altes Buch mit dunkelbraunem Ledereinband. Weder Titel noch Autor standen darauf. Vorsichtig öffnete ich es. Es war auf einer Sprache verfasst die ich nicht kannte. Ich musste lachen als ich erkannte, dass die Szene, die ich gerade erlebte, ebenso gut aus einem Film sein könnte.

melliblog, Samstag, 23. Februar 2013, 20:05
, alles so malerisch, alles so unecht, alles so seltsam. eine brührung an meiner schulter ließ das buch aus meinen händen gleiten, ich drehte mich nicht um, da ich wusste wer da stand, ich versuchte ruhig und kühl zu bleiben. "Chaim, was ist dein problem?" ich wusste wieder was unser gemeinsames ziel gewesen war, das erste tausender puzzlestücke, die sich zusammen setzten. "ich weiß nicht, kommt darauf an, was du unter einem problem verstehst." sagte er ich spürte sein lächeln, seinen warmen atem an meinem hals, ich wollte nicht schon wieder so anfangen, es würde immer zu dem selben ende führen. ich schwieg, eine antwort hatte er nicht verdient, immer hin müsste er am besten wissen was man unter einem problem versteht. "komm mit" er ergriff meine hand, da war sie wieder, die wärme, die ich nicht spüren wollte, die falsch war, die ich dennoch genoss. er stieg auf die leiter, die an einem bücher turm lehnte und bedeutete mir zu warten. der lichtstrahl tastete sich durch den raum, und fand den spiegel auf dem tischchen an dem ich gestanden hatte. er reflektierte den hellen streifen an die decke, wo er von einem großen kronleuchter in tausend stücke zerbrochen wurde. ein buch landete neben mir auf dem boden und noch eins und wieder eins, solange bis chaim einen großen teil des regals ausgeräumt hatte. hier konnte mich nichts mehr wirklich überraschen, auch wenn ich regelmäßig verwundert über die zustände in dieser welt war."komm" ich sah nicht was da oben vorsich ging, anscheinend saß er auf dem regal und wollte mit mir staubflusen zählen. hätte mich nicht gewundert, er war nie sonderlich romantisch gewesen, und ich dachte nicht mal dran dass sich etwas ändern würde... ich stieg rasch die leiter nach oben,

lionslie, Samstag, 23. Februar 2013, 21:49
"Ich habe etwas gefunden", sagte er, als ich oben angekommen war. ER hielt mir ein Buch hin, ich konnte nicht sehen was daraufstand, weil ich nur in seine Augen blickte. Schließlich senkte ich meinen Blick und erkannte, das es ein dickes Buch war. Auf dem Einband stand in alter Schrift "Shakespeares Werke, die erste gebundene Ausgabe", ich war verdutzt. Ich hätte nicht gedacht, das er jemals etwas, wie Shakespeare in die Hand nehmen würde.

melliblog, Samstag, 23. Februar 2013, 22:11
es war ein buch, nicht aus dieser welt, es war von der anderen seite, ich schlug es auf, und staub wallte von seinen seiten aus durch den raum. ich setzte mich neben ihn und las..."Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen." zitierte ich laut, ausversehen eher als gewollt "ich weiß, hör auf zu zweifeln" wahre worte, jedoch konnte ich nicht aufhören er war einfach nicht mehr der, den ich einst geliebt hatte, ich wünschte ihn mir zurück. ich blätterte weiter, bestimmt hundert seiten bis mir etwas auffiehl.

lionslie, Samstag, 23. Februar 2013, 22:39
Es steckte ein gefalteter Zettel zwischen den Seiten. Ich nahm ihn heraus und begann zu lesen. Mit jedem weiteren Wort, weiteten sich meine Augen mehr. Es war ein Liebesbrief, ein alter, staubiger Liebesbrief. Er war mit den schönsten Worten geschrieben. Nur wenige Menschen wissen die Schönheit der Worte zu schätzen. "Was ist das?", fragte Chaim. Ich zuckte zusammen, denn dieser Brief fesselte. Ich reichte ihm das staubige Papier und er begann zu lesen, auch seine Augen weiteten sich, denn an dem Brief war etwas ungewöhnlich.

melliblog, Samstag, 23. Februar 2013, 22:51
es schien, als schriebe er sich während man ihn las, man konnte den text nicht einfach überfliegen, denn man musste mit den augen an jedem buchstaben haften und sah man sich jene genauer an, konnte man erkennen, dass sie mit dunkelroter tinte geschrieben, oder gar gezeichne waren. Chaim sah von dem zettel auf, zu mir.

lionslie, Samstag, 23. Februar 2013, 23:46
"Wer den wohl geschrieben hat?", fragte er mich. Denn der Brief war nur mit R. Unterzeichnet und er richtete sich an Elizabeth. Durch die lange Zeit im Buch, sah das Papier mitgenommen aus, jedoch war es noch nicht eingerissen.
Die Buchstaben wirkten beim näheren betrachten immer unheimlicher, es wirkte beinahe so als würden sie verschwimmen. Jedoch waren es immernoch wundervolle Worte, sie reimten sich nicht, und erinnerten trotzdem an ein Gedicht.

melliblog, Sonntag, 24. Februar 2013, 14:57
"war es das was du mir zeigen wolltest?" "ja, ich dachte, wenn ich es selbst schon nicht schreiben kann, dann zeige ich dir wenigstens ein rätsel, das rätsel des verfassers. schon seit ich denken kann, komme ich hier hoch und lese diese zeilen, und seit eh und je, frage ich mich wer dahinter steckt..." ich wollte seinen versuch romantisch zu sein ungern unterbrechen, aber mir brannte etwas auf der zunge "ich denke du solltest mir jetzt endlich sagen, warum ich hier bin" sagte ich, denn das war die frage, die mir schon seit mehreren wochen durch den kopf ging, man hatte mich aus meiner welt gerissen, und hier her verschleppt. man hatte mir gesagt es sei um des kriegers willen... wer war der krieger, und was hatte er mit mir zu tun, so viele fragen, alle ohne antwort, und dennoch nichts was ich vermisste, auf der andeen seite hatte ich eh nichts gehabt, rein gar nichts, nichtmal einen namen ...Chaim war nicht nur mehr als ein freund für mich geworden, nein, er war auch etwas wie mein mentor, er sollte mich begleiten, durch alles was noch auf mich zukäme. er zögerte, und suchte nach einer antwort, die er nicht fand. die braunen locken umspielten sein gesicht, während sich der blick der haselnussbraunen augen senkte, und vergebens die handlinien lasen, als erwarteten sie eine antwort, eine antwort, die er mir wie eine lüge auftischen konnte. "du bist das was du bist, deshalb bist du hier, auf der suche nach ..." "nach was?"

melliblog, Sonntag, 24. Februar 2013, 21:16
PAUSE

find ich toll dass das so gut klappt, mit der storry, macht spaß und ist soger für den autor eine überraschung was dabei raus kommt !)

PAUSE ENDE

lionslie, Sonntag, 24. Februar 2013, 21:38
Weiß er warum ich hier bin, hier unter all den fremden,ich fühle immer so eine leere in mir. Ich wurde weggebracht nachdem sie getötet wurden. Meine ganze Familie ist weg.
Seit dieser Nacht bin ich hier und nun soll ich ein Rätsel lösen? Mittlerweile frage ich mich nichtmehr ob er weiß, warum ich hier bin, sondern warum er es mir nicht gesagt hat.Ich meine, bevor wir hier waren hatten wir keine Geheimnisse und jetzt tut er auf geheimnisvoll.
Zu mir wurde etwas von Krieger gesagt als ich hierher gekommen bin, wer ist dieser Krieger?
" Kannst du mir vielleicht mal erzählen, warum ich hier bin?"

melliblog, Sonntag, 24. Februar 2013, 22:01
"ja und nein" na super tatsächlich er zog das mit dem geheimnisvoll tatsächlich durch "ja wie ja und nein"
"der krieger würde es nicht wollen, wenn ich dir jetzt schon alles erzähle" wut türmte sich in mir auf, wie eine welle, sie würde in kürze über den rand schwappen " ich scheiß auf diesen fuck krieger " schrie ich chaim an, jetzt war meine coolness wie weggewischt. " scht " " was scht, hast du angst er hört uns? dieser kack kerl, ich habe keine angst vor etwas ungewissem,und das weißt du auch!" " na gut, du bist hier um deinen namen zu finden ..." "und das ist alles, ich soll meinen namen finden... und dess halb habt ihr drecksäcke mich aus meiner umgebung gerissen... gib es zu du wusstest von anfang an, dass du mich hier her verschleppen würdest !"

sprueche, Sonntag, 24. Februar 2013, 22:12
Er sah mir tief in die Augen. "Bitte", flüsterte er. Aber ich konnte mich jetzt nicht mehr beherrschen. Es war immer so. Sobald ich einmal die Kontrolle verloren hatte, bekam ich sie so schnell nicht wieder. "Nichts bitte!", schrie ich ihn an. "Wieso kommt er nicht einfach selber zu mir? Und wieso ich? Wieso hat er mich ausgewählt?" Ich war heiser geworden vom Schreien und meine Stimme brach nach dem letzten Wort, als wollte sie mir sagen, dass es keinen Sinn hatte.

lionslie, Sonntag, 24. Februar 2013, 22:14
"Nein! Beruhige dich ersteinmal und dann erzähle ich dir ein wenig", na wenigstens etwas.
Wir waren vom Regal runtergestiegen und Chaim stand in der Ecke. Ich lief im Raum hin und her. Als ich mich setzte und einmal laut hörbar ausatmete drehte er sich zu mir. "SIE planen eine Weltrevolution und du steckst da mitdrinnen.", "Wie, ich habe doch nichts gemacht. Und wer sind SIE?", durch diesen Satz verwirrte er mich nur zusätzlich. Mittlerweile hockte er vor mir und hatte seine Hände auf meinen Knien, er sah mich direkt an.
"Du kannst nichts dafür, weißt du noch deine Familie? Seit sie umgebracht wurden Hängst du da mitdrinnen. Ich bin nur hier weil ich dich nicht allein gehen lassen wollte."

melliblog, Sonntag, 24. Februar 2013, 22:31
ich unterdrückte die tränen der verzweiflung, und war mit den nerven am ende,seine hände wanderten weiter, richtung oberschenkel ich hielt ihn nicht zurück, warum auch immer, ich dachte ich wäre fertig mit ihm... wie es schien hatte ich mich getäuscht... "glaub mir alles wird gut, wir schaffen das." ich schwieg und eine träne rann meine wange herab... er war nicht romantisch, aber einfühlsam

melliblog, Sonntag, 24. Februar 2013, 22:39
"okey ich glaube du fängst jetzt von vorne an, sonst verstehe ich nur bahnhof" schluchtzte ich " okey, es ist eine lange geschichte, lass uns aufs sofa gehen"
wir standen auf, und setzten uns auf ein blut rotes couch ähnliches sitzmobiliar. " jeder name hat eine bedeutung, diese bedeutung gibt uns eine gewisse kraft, mein name ist chaim, er bedeutet leben." er beschrieb alles in kurzen sätzen "deine eltern lebten in einer zeit, in der es kinder gab, die als die namen losen bezeichnet wurden, sie waren die kinder unverheirateter, verbrecher, oder flüchtlinge, und ihr name wurde von Ihnen eingezogen, jeder name gab Ihnen mehr kraft, denn jede bedeutung gab ihnen eine neue fähigkeit.deine eltern waren wiederstands kämpfer, sie setzten sich ein, für die namenlosen, sie versuchten mit einer gruppe von kämpfern die namen zurück zu gewinnen, man nennt sie Krieger... es ist leicht zu erschließen, dass der Krieger einfach nur der anführer ist. Ihnen gefielen diese krieger nicht, so bestraften sie jedes der mitglieder mit dem fluch, der sie namenlose kinder gebären ließ" "und warum sind meine eltern dann nicht mehr hier?" fragte ich mit einer leisen zerbrechlichen stimme "Sie haben gekämpft um ihre macht, und deine eltern standen im weg,nur wenige überlebten den anschlag auf die krieger. nun bist du an der reihe, er hat dich gewählt, weil er nicht aufgibt gegen Sie um 1000 namen zu kämpfen,er bildet eine armee aus, die armee der namenlosen. sie schickten je einen mentor mit einem starken namen zu einem nemo -wie ihr im volksmund heißt- und so kam es dazu, dass du jetzt hier bist, und ich vor dir sitze und nicht irgend ein schnösel"

lionslie, Sonntag, 24. Februar 2013, 22:40
Unter Tränen schaffte ich es endlich zu sprechen. "D-d-danke",ich wusste nicht ob es das richtige war aber immerhin. Er stand auf und reichte mir die Hand. "Wir lenken dich jetzt ab", ich wusste nicht, was er vorhatte. Jedoch beschloss ich mit ihm mitzugehen. Als wir die Bibliothek verließen sagte er: "Schließe bitte deine Augen, ich will dir was zeigen." Ich schloss meine Augen und er nahm meine Schultern und lenkte mich vorwärts.

melliblog, Sonntag, 24. Februar 2013, 22:56
was war das, es war neu, es stand ihm gut, diese geheimnistuerei. immer wenn ich meine augen schloss, schärften sich meine anderen sinne, ich roch den süßen duft hinter uns, der aus der bücherei mit den botanischen gewächsen kam, und die spur von bücherstaub, die in meinen haaren haftete, nicht zu vergessen chaim, er roch ... gute frage wonach roch er eigentlich? es war mir völlig unbekannt, wahrscheinlich war es das leben, dass ich hier einatmete. wir gingen über knartzendes parkett, und die wirren gedanken in meinem kopf ergaben zum ersten mal wieder einen sinn. chaim trat näher an mich heran, öffnete eine tür und ein windstoß ließ meine langen haare fliegen. er nahm meine hände " kannst die augen jetzt auf machen" "oh mein gott" es war keine tür gewesen, die er geöffnet hatte, es war ein fenster gewesen, der blaue himmel erstreckte sich bis zum horrizont und wurde nicht von einer wolke getrübt,es war kein geländer vor mir, nur seine hände gewährten mir sicherheit. " das ist wunder schön chaim" "es könnte dein name sein" "ich glaube nicht, dass man das in einem wort zusammen fassen kann" " wir werden es bald erfahren"
sagte er und schmunzelte.

melliblog, Sonntag, 24. Februar 2013, 23:07
2 kapitel ?

lionslie, Sonntag, 24. Februar 2013, 23:07
2. Kapitel

Vielleicht könnte ich doch wieder anfangen, anfangen ihn zu lieben, uns zu lieben. Jedoch war dieser Moment so schnell vorbei wie er gekommen war.
"Was machen sie hier, sie sollten sich nicht hier aufhalten, treten sie sofort vom Fenster weg und schließen sie es", die alte Hausherrin war schon seit unserer Ankunft sehr streng. Wir gingen zu den Zimmern. Chaim und ich teilten uns ein Zimmer. Wir öffneten die tür und jeder ließ sich auf sein Bett fallen. Manchmal war es mir peinlich, kein eigenes Zimmer zu haben. Jedoch gab er mir das Gefühl von Sicherheit.
"Weißt du was ich am meisten hier hasse?", seine Worte rissen mich aus den Gedanken.

sprueche, Montag, 25. Februar 2013, 15:34
Ich schaute ihn an und schüttelte stumm den Kopf. Doch er reagierte nicht. Es sah aus, als wäre er wo anders, nicht hier in diesem Zimmer. "Was? Was hasst du hier am meisten?", fragte ich ihn deshalb leise. Immernoch starrte er weiterhin gerade aus. Aber ich drängte ihn nicht zu einer Antwort. Plötzlich drehte er den Kopf zu mir und sah mich an. Seine Augen füllten sich mit Tränen, als er zu sprechen begann.

lionslie, Montag, 25. Februar 2013, 16:54
"Ich weiß nicht wie ich das sagen soll...", er begann zu schluchzen. "Die Haushälterin, weiß über alles bescheid. Sie hat mir erzählt was mit dir passieren könnte, wenn ich nicht richtig auf dich aufpasse, sie hat gesagt, das sie es nicht erwarten kann dich sterben zu sehen, denn dann wäre alles vorbei...." Ich war immer noch nicht eingeweiht von daher wusste ich auch nicht,warum alle mich aufeinmal töten wollen. Ich bin jedoch Chaim echt dankbar. Jetzt verstand ich auch warum er jede Nacht unsere Tür verschloss und nicht wollte, das ich den Raum verlasse.

melliblog, Dienstag, 26. Februar 2013, 17:29
ich hatte ihn in der ganzen zeit noch nie weinen gesehen, es ließ ihn so hilflos aussehen. "ich habe angst um dich" sagte er, und verschwand wieder hinter einem vorhang aus tapferkeit. ich setzte mich zu ihm aufs bett und wusste genau, das es nicht richtig war ihm hoffnung zu machen, aber diese hilflosigkeit hatte mich überrumpelt. zag und unsichter kam ich ihm näher und drückte ihn, es schien als wurde er erleichtert aufatmen.

lionslie, Dienstag, 26. Februar 2013, 20:39
Jedoch stoppte das schluchzen nicht. Ich fühlte mich merkwürdig. Es durfte nicht schon wieder losgehen. Mein Herz klopfte schneller. "Chaim ich...", ich versuchte wirklich etwas zu sagen, ich konnte es aber nicht. Irgendwann schliefen wir in dieser Position ein. Ich hatte ihn die ganze Nacht nicht losgelassen. Als ich aufwachte zuckte ich kurz zusammen, ich war erschrocken, das ich ihn nicht hatte loslassen können. Jetzt lag es an uns das Rätsel zu lösen, und anschließend wieder nach Hause zurückzukehren. Chaim hatte zuhause viele Freunde. Im Gegensatz zu mir konnte er gut mit Menschen umgehen. "Bist du schon wach?", er schaute mich direkt an.

melliblog, Mittwoch, 27. Februar 2013, 18:02
seine augen waren klar, er lächelte. es schien als wäre sein kummer verflogen "ja, hab nicht so gut geschlafen du?" "ich auch nicht, war einfach zu viel gestern, ich wollte nur dass du weißt dass du mir sehr viel wert bist" "du mir auch" sagte ich, und wusste nicht was ich damit meinte. "beeil dich ich habe so das gefühl wir haben etwas verschlafen, heute ist training angesagt" "aber chaim, die sonnen sind noch nicht mal ganz aufgegangen" "das training beginnt sehr früh, glaub mir, als ich das vor 4 jahren das letzte mal hier war musste mich die haushälterinn aus dem bett ziehen " ja chaim war schon einmal ausgebildet worden,er lebte parallel, mal in der einen, mal in der anderen welt, ich wusste nicht wo er lieber war. ohne ein weiteres wort ging ich ins bad und zog meine uniform an, die ordentlich gefaltet am bedewannen rand lag. sie gefiel mir sehr, sie bastand aus einer schuppigen schwarzenhose mit einem neon grünen streifen, der sich wie ein reisverschluss öffnen ließ, einem t-shirt aus dem selben stoff an dem auch grüne verschlussstreifen an der seite entlang bis zu meinen armen führte und einem paar schuhe, schwarz natürlich, ohne schnürsenkel stattdessen mit magnetischen laschen. ich fand das prinzip mit den reisverschlüssen seltsam, da ich mich immer etwas unsicher fühlte, nicht dass ich beim üben noch ein teil meines shirts oder gar meiner hose verlor.

lionslie, Mittwoch, 27. Februar 2013, 18:51
Als ich aus dem Badezimmer kam, wartete er schon auf mich. "Können wir jetzt los oder ist noch irgendwas?", er hatte es eilig. "Ja, wir können los." Wir verließen das Haus, denn zum Start des Trainings muss man immer laufen, währen wir nebeneinander liefen, redeten wir nicht. Ich hatte Angst, das das peinliche Schweigen sich über den ganzen Tag ziehen würde. Als wir jedoch fertig waren fragte er: "Alles in Ordnung bei dir?", "Jaja, passt schon!", ich konnte ihm nicht erzählen das auch ich Angst hatte. Ich wünschte, das ich wieder in mein voriges Leben zurückkehren könnte.
Jedoch, werde ich das nie. Aber was würde ich tun, wenn ich Chaim nicht hätte, vermutlich wäre auch ich dann schon tot. Ich verdanke ihm mein Leben!

melliblog, Mittwoch, 27. Februar 2013, 19:21
der hauptmentor ließ uns dehn und kräftigungs übungen machen, draußen. es war kalt und ich frohr während wir den irdischen sportunterricht nachäfften wie es mir schien, ich hätte definitiv späktakuläreres erwartet. als beide sonnen hoch am himmel standen führte er uns in eine halle, sie war ganz dunkel, schwarzer boden, schwarze wände und eine schwarze deke, man fühlte sich wie erblindet. das einzige was man sah waren die neongrünen reisverschluss leuchtstreifen, die wir alle an unseren anzügen hatten. die gruppe bestand aus etwa 10 paaren je ein nammenloser und ein personlamentor. um uns einzuführen in unsere trainingsenheiten ging ein spott an, er fiel auf unseren leiter, kreisrund, als hätte man ihn mit einem förmchen ausgestochen. nach einer ellen langen predigt über "warum wir alle hier sind" übergab man uns einen gürtel, ettliche messerhäfte standen heraus, doch zog man eines heraus, befand sich keine klinge daran. meinte man zumindestens bis man sich zum ersten mal mit einem durchsichtigen säbel in den finger schneidet, weil man neugierig nach der klinge sucht. dann war da noch ein fläschchen, gefüllt mit irgend einem leuchtenden gel, das selbe, das wir am eingang bekommen hatten um es in unsere augen zu tropfen, es bewirkte das sehen in der dunkelheit... nicht besondest gut, aber es funktionierte. so sah man im raum nicht nur streifen sondern auch augen leuchten.der mentor richtete das wort an uns " warum ihr diese anzüge habt, und warum ihr eure eigenen messer nicht seht, dazu sage ich jetz ein paar zeilen. reisverschlüsse zum schnellen öffnen der kleidung bei verletzungen, neongrünestreifen und licht gel zur orientierung im dunklen, unsichtbare klingenfür unsichtbare angriffe. ihr werdet jeden morgen hier erscheinen, und trainieren." ohne ein weiteres wort verließ er den raum und mit ihm verschwand auch das licht.

lionslie, Mittwoch, 27. Februar 2013, 23:49
Chaim sah so aus, als ob er sich diese Worte schon etliche male angehört hatte. Er stand da, ohne jeglichen Ausdruck, jedoch drehte er den kopf dann plötzlich und sah mich an, er lächelte kurz und sah dann wieder zum sprecher. "Nun werdet ihr einer kleinen Prüfung unterzogen um eure jetzigen Fähigkeiten zu Bestimmen, danach werdet ihr in Gruppen nach eurer Leistung eingeteilt" Wir stellten uns in eine Schlang und jeder musste eine Art Fitnesstest und danach einen Intelligenztest machen.
Chaim war ein wenig vor mir. Und als er an der Reihe war, war ich echt erstaunt. Er Schnitt in beiden Tests echt gut ab. Und dann noch zwei Mädchen vor mir, sie waren nicht schlecht, aber auch sie hatten ihre Fehler.
Und dann war ich an der Reihe...

sprueche, Freitag, 1. März 2013, 19:49
Ich war aufgeregt und spürte, dass Chaim mich beobachtete. Ich wollte mich auf gar keinen Fall vor ihm blamieren. Ich trat noch einen Schritt nach vorne und stolperte dabei fast. Elegant fing ich mich wieder und hoffte, dass keiner es bemerkt hatte. Trotzdem wurde ich leicht rot im Gesicht. Ich blickte kurz zu Chaim und sah, dass er mich ermutigend anlächelte. Also drehte ich meinen Kopf wieder in die Richtung des Sprechers und wartete auf seine Anweisungen.

lionslie, Freitag, 1. März 2013, 22:50
100m laufen, schauen, wie hoch man springen kann und so weiter... Ich bekam alles mäßig hin, womit ich am Ende echt zufrieden war. Im Anschluss kam noch der Intelligenztest, zu dem man in einen anderen Raum geführt wird, um die Ergebnisse nicht zu beeinflussen. Der Test war Recht einfach, zumindest einfacher als ich gedacht hatte.
Ich musste eine Art Zuordnung machen, so ähnlich, wie das Memory, das man als Kind spielt. Nachdem ich damit fertig war, musste ich mich noch im logischen und räumlichen Denken beweisen. Nachdem auch das beendet war, durfte ich den Raum wieder verlassen.
Als ich herauskam, stellte ich mich gleich zu Chaim. "Und wie ist dein Gefühl?", "Ich denke ich und du, werden in die gleiche Gruppe kommen, du warst echt gut!", ich fühlte mich geschmeichelt von seinen Worten. "Ich denke du warst ein wenig besser als ich", sein Blick nach meinen Worten brachte mich zum Lachen. Ich nahm ihn in den Arm und beschloss, das ich mir doch wieder erlauben durfte, mehr für ihn zu fühlen. Ich meine, meine Meinung ließ sich immernoch ändern, aber dieser Moment war so schön.

sprueche, Dienstag, 5. März 2013, 23:15
Und wie das so ist in diesen Momenten wollte ich ihn am liebsten nie wieder loslassen. Wir lassen uns so leicht von unseren Gefühlen beeinflussen. Aber man kann das einfach nicht abstellen, egal wie sehr man es versucht. Ich sah Chaim an und er schaute zu mir herab. "Was ist?", fragte er lächelnd. Ich schüttelte nur den Kopf und grinste vor mich hin. Dann ließ ich meinen Blick durch den Raum schweifen. Es waren ziemlich viele da. Ungefähr gleich viele Jungen wie Mädchen und alle waren ca. in demselben Alter wie ich. Doch als ich sie so dastehen sah, merkte ich wieder, wieso ich hier war. Ich ließ Chaim los und verschränkte die Arme vor meiner Brust. Mein Lächeln war ebenso wie seins verschwunden.

melliblog, Sonntag, 10. März 2013, 18:53
, die sorge um die nächsten wochen stand uns ins gesicht geschrieben, wir standen nicht vor einem normalen krieg, wir standen vor dem krieg um unsere namen, unsere rechte, und der vernichtung Jener, die unsere eltern getötet hatten. rache, war ein gefühl dass einen mit wärme erfüllt, die selbe wärme die die liebe aussendet, bizarr, aber so war es nunmal.

lionslie, Donnerstag, 28. März 2013, 12:58
Wir staden noch eine Weile im Raum, bis die Listen für die drei Gruppen ausgehängt wurden und ich war, zu meiner enttäuschung, leider nicht mit Chaim in einer Gruppe, dafür mit Pan, Orelia, Lynn und Ben... Diese Namen hatte ich noch nie gehört, und als wir uns schließloch aufteilen sollten, sah ich zum ersten mal ihre Gesichter.
Pan war groß und schlacksig,er hatte Froschaugen, sah jedoch symphatisch aus.
Orelia hatte wunderschöne, dunkle locken, die zu ihren braunen Augen passten, trotz ihrer Schönheit, stand sie unsicher da und schaute sich schreckhaft um.
Lynn war klein und dünn, sie hatte durchscheinend weiße Haut und hellblonde Haare.
Und dann Ben, er war etwa einen Kopf größer als ich, und er stand sehr selbstsicher da...
Das waren also die Menschen, mit denen ich die nächsten Wochen zu verbringen hatte.

sprueche, Donnerstag, 28. März 2013, 14:52
Ich hob meine Hand zum Gruß und stellte mich ganz rechts in ihre Reihe. Automatisch wanderten meine Augen immer wieder zurück zu ihren Gesichtern. Ich wollte sie aber auch nicht anstarren. Also zwang ich mich ruhig stehen zu bleiben und meinen Kopf so gerade zu halten, dass ich sie auch aus den Augenwinkeln nicht mehr sehen konnte. Als auch das nicht funktionierte, beobachtete ich Chaim, wie er durch den Raum schritt. Selbstbewusst ging er zu seiner Gruppe und grüßte jeden einzelnen freundlich. Es sah so aus, als ob er schon welche von ihnen kennen würde. Sie unterhielten sich und einmal konnte ich Chaim laut lachen hören. Ich wollte auch gerne ein Gespräch mit Ben beginnen, der links neben mir stand. Allerdings wusste ich nicht, was ich sagen sollte. Ich dachte über mehrere Möglichkeiten nach, wie man ein Gespräch beginnen könnte, als Ben mich ansah und plötzlich anfing zu grinsen.
"Was?", fragte ich und musste mir auch ein Lächeln verkneifen.
"Du solltest deine Stirn nicht so runzeln", antwortete er. "Da siehst du aus, wie meine Oma." Er lachte laut auf. Ich gab ihm einen Schupser, sodass er fast Lynn rempelte, die sich mit einem schnellen Sprung zur Seite rettete. Ich freute mich über den kleinen Augenblick der Normalität, der gerade in mein Leben gebracht wurde.

lionslie, Donnerstag, 28. März 2013, 15:39
Doch wir wurden beobachtet. Chaim schaute immer wieder zu uns hinüber, und ich freute mich, das er sah, das auch ich mich integrieren konnte.
"Pass doch auf", sagte Lynn zu mir und schaute mich mürrisch an.
Auch Orelia blickte jetzt auf, und für eine Sekunde huschte ihr ein Lächeln über die Lippen. Ab der Sekunde war meine Scheu verschwunden, ich würde mich gut mit ihnen verstehen, dachte ich. "Und warum bist du so abwesend,...?", Bens Worte rissenmich aus den Gedanken, jedoch waren sie nicht an mich gerichtet.
"I-Ich w-w-weiß es nicht... Sp-Sprich mich e-einfach nicht an.", Pan wurde rot, als er sprechen musste. Ben fing an zu lachen und Lynn mischte sich ein: "Ben, lass ihn in Ruhe, er hat das nicht verdient." In diesem Moment wurde mir die Beziehung zwischen Lynn und Pan bewusst. Denn nachdem, sie gesprochen hatte, wurden beide rot und Ben fing erneut an zu lachen...

melliblog, Donnerstag, 28. März 2013, 15:59
"uhhh da ham sich ja 2 gefunden... das wird ein spaß... dürfen wir uns den gruppen namen selbst aussuchen? wie wärs mit turteltaubentreff?"
lustig fand ich das ja schon, wie der große pan schüchtern da stand und die farbe einer tomate annahm wenn ben ihn aufzog... ben ...
"hör auf" hörte ich mich sagen, obwohl ich nicht wusste warum ich verteidigte was ich noch nicht kannte...
"oh ladie namenslos mischt sich ein"
ein schlag ins gesicht diese worte...ein schlag ins gesicht
"besser als ben"
"wie soll man dich denn nennen niemand?"
"ich bin nicht niemand, sonst wäre ich doch nicht hier"
"ok jemand was willst du"
... was wollte ich..
"lass mich einfach inruhe"
"man lass mich dich doch ärgern und sei nicht gleich eingeschnappt..."
lynn meldete sich zu wort
"mach dir nichts drauß er ist immer so ... so bekloppt"
"is schon ok" sagte ich und beschloss still zu sein
"ok wenn du mir nicht sagen willst wie wir dich nennen sollen, dann nenne ich dich jetzt lúa"
orelia sah ihn verschmitzt an zögerte bevor sie sprach aber meinte dann nur: "gut lúa, das klingt gut"
es war also mein erster name... lúa ... was er bedeutete, stand wohl in den sternen.
" also lúa erzähl mal was von dir, würd mich interresieren wieso man hier ein so schönes mädchen findet" ach du meine güte... flirtet er grad mit mir... ich glaub langsam echt ich spinn
" nun ja..." ok cool bleiben... denk an ... eine ne zwei kugeln eis...das hilft gegen rotwerden."...nun ja du wirst schon noch herausfinden was hinter mir steckt"
"ich weiß noch nicht was hinter dir stackt, aber ich weiß wer hinter dir steht."
eine hand lag auf meiner schulter, ich drehte mich um und lag in den armen von... chaim... was machte er hier...? "hi süße, geht es dir gut?"
"ja warum nicht?" hatte er mich grade süße genannt?!
"sah so aus als hättest du stress"
"und wer bist du" zischte ben
"chaim und du?"
"ben. wir haben uns nur grad über ihren namen unterhalten...lúa wir nennen sie jetzt so"
"aha" schwang da eifersucht in seiner stimme mit oder warum so kurz und knapp aha.

lionslie, Donnerstag, 28. März 2013, 16:28
Ben und Chaim starrten sich noch eine Weile so an, dann wandte Chaim den Blick ab und schaute mich an.
"Lúa, wollen wir gehen? Wir können jetzt...", Bens starrende Augen waren immer noch auf Chaim gerichtet. Jahrelang wollte sich kein Typ mit mir abgeben und jetzt aufeinmal zwei.
Ich hakte mich bei Chaim unter und wir verließen den Raum. "Was wolltest du denn von DEM?!?", Chaim war tatsächlich eifersüchtig.
"Lass mich doch, ich hab doch nur mit ihm gesprochen... Und du hattest doch gesagt,aus uns kann nichts werden."
Jetzt war er verletzt, denn er schaute zu boden. "Aber ich dachte,... und du...", er musste sich ein schluchzen verkneifen. Und jetzt tat mir leid, was ich gesagt hatte...

sprueche, Donnerstag, 28. März 2013, 19:06
"Sorry, Chaim, ich wollte nicht..." Verlegen strich ich mir eine Strähne hinters Ohr. "Du weißt, dass du mich nicht Lua nennen musst", begann ich schließlich von neuem und lächelte ihn schüchtern an. Ich hatte noch nie einen Namen gehabt und auch wenn ich ihn eigentlich ganz schön fand, wusste ich nicht, ob ich mich wirklich auf einen festlegen wollte. Außerdem wollte ich nicht, dass ein Name zwischen uns stand. Chaim sah mich an. Eine Falte saß auf seiner Stirn, seine Augenbrauen waren zusammengezogen, als wäre er sauer, in seinen Augen standen Tränen, aber seine Mundwinkel zogen sich immer weiter nach oben. Wie sollte man einen Jungen verstehen, der so viele Gesichter hatte?

lionslie, Donnerstag, 28. März 2013, 20:07
"Ich kann dir einfach nicht lange böse sein", Chaim sah verändert aus. Aber ich war froh, ihn wieder lächeln zu sehen. Ich strahlte ihn an, weil ich in diesem moment nicht anders konnte.
Wir gingen zusammen in unser Zimmer un Chaim schloss wie immer die Tür ab.
"Bin ich dir wichtig?", bei mir hätte ich mit so einer Frage gerechnet, aber als Chaim mich jetzt fragte verwunderte es mich.
"Natürlich bist du das, ich weiß nicht, was ich ohne dich machen würde..."
Nach meiner Antwort, sah er erleichter aus.Ich setzte mich auf mein Bett, mein Blick auf Chaim gerichtet. Er setzte sich zu mir und nahm mich in den Arm: "Du bist mir auch wichtig und die einzige Person der ich vertraue, also versprich mir, mich nie allein zu lassen."

sprueche, Freitag, 29. März 2013, 19:52
Ich schmiegte meinen Kopf an seine Schulter. Aber ich wollte nicht wirklich darauf antworten. Nachdenklich starrte ich in die Ferne. Ich wusste nicht, was meine Zukunft bringen würde. Vielleicht würden wir ja irgendwann getrennt werden. Ich hasste es Versprechen zu brechen, deshalb überlegte ich immer gut, bevor ich eins gab. Galt so ein Versprechen eigentlich auch, wenn man tot war? Denn wenn er starb und ich ihm das versprach,... Chaim ließ mir Zeit um darüber nachzudenken. Doch irgendwann wurde er ungeduldig, nervös. Er fing an zu zappeln.

melliblog, Samstag, 30. März 2013, 15:04
"ich kann dir nicht versprechen dass ich dich nie alleine lassen werde, aber ich kann dir versprechen, dass ich versuche dich nie allein zu lassen."

sprueche, Samstag, 30. März 2013, 16:28
Er blieb wieder ruhig sitzen. Er dachte darüber nach. Schließlich nickte er. Seine Stirn glättete sich und er hatte wieder dieses unglaubliche Lächeln auf den Lippen. "Okay."

lionslie, Samstag, 30. März 2013, 18:49
Irgendwann müssen wir eingeschlafen sein. erneut wache ich neben Chaim auf, wir haben noch ziemlich lange geredet. Ich sammle mich und stehe langsam auf, ich will chaim nicht wecken. Ich setze mich auf die Fensterbank und richte meinen Blick nach draußen, wiedereinmal verschwinde ich in meinen Gedanken. Die meisten davon drehten sich um Ben und Chaim...

melliblog, Samstag, 30. März 2013, 19:08
was war nur mit mir los... ich wusste doch sonst auch immer was ich wollte... es mag sich wirr anhören aber ich genoss den konkurenz kampf um mich, das passierte bei mir schließlich nicht alle tage. ich war eigentlich immer das mädchen gewesen das man schräg angeschaut hatte, weil ich "anders" war... ich war und bin es gerne, das traf aber nicht nur auf positives feedback.

kapitel 3

lionslie, Samstag, 30. März 2013, 22:22
die nächsten Tage vergingen wie im Flug, die Tage verbrachte ich mit meiner Gruppe, wir trainierten viel. Außerdem wuchsen wir zusammen und konnten uns schon nach dem ersten Tag gut leiden. Die Abende verbrachte ich mit Chaim. Auch wir wuchsen immer mehr zusammen. Und Nachts träumte ich wieder. Von einer Welt in der ich einen Namen und eine Familie hatte...

lionslie, Montag, 1. April 2013, 00:59
Ich hatte wieder Hoffnung, das mein Leben gut werden konnte! Der Kreis um mich wurde enger und vertrauen wurde gefasst. Ich muss dazu sagen, das ich nicht vielen Menschen vertraue.
Am nächsten morgen musste ich früh aufstehen, wie immer, dann hieß es Frühstücken und das Trainig sollte beginnen.

lionslie, Samstag, 20. April 2013, 17:18
Chaim und ich gingen also zum Frühstück, wir verbrachten so viel Zeit wie möglich miteinander.
Am Tisch,setzten sich dannben und orelia zu uns, chaim und ben hatten ihren Streit begraben. wir mussten einfach miteinander klarkommen, denn wir waren ja nicht einfach so hier, wir waren Teil eines großen ganzen, da konnten wir nicht einfach nein sagen.
Das training verband uns und machte uns zu Freunden. Außerdem waren wir alle stark, denn wir alle hatten verluste ertragen müssen.
Und wir waren stark, weil wir trainierten. Jeden abend klagten Chaim und ich über schmerzen in den Beinen oder armen.

melliblog, Samstag, 20. April 2013, 19:05
ein sommenstrahl durchbrach die wolkendecke wie ein speer ein sprödes herbstblatt
er schlängelte sich den weg durch den vorhang, bevor er mich sanft weckte. als ich die augen öffnete sah ich an eine buntbemalte decke. sie war mir unbekannt eine junge frau kniete in einer großen himmelblauen schale mit wasser... das wasser bestand aus worten die sie nahm und einem engel reichte. nein sie reichte ihm nicht nur bildlich namen, sie bewegte sich wirklich, in echten flüssigen abläufen zog sie ein wort sachte aus dem wasser und hob es empor, der engel steckte eines nach dem anderen in die tasche, bis sie voll war. ein lebender comic fasst gut zusammen was ich da sah, eine sprechblase erschien über seinem kopf und er sagte " immer wieder toll was du für namen zauberst" die schöne erwiederte "danke"
der engel flog davon und war von der bildfläche verschwunden. ich war soeben zeuge einer namensgebur geworden. mein blick klärte sich als ich merkte, dass ich lag. an einem bett gefesselt. panisch blickte ich mich um und suchte nache einer möglichkeit die fesseln zu öffnen. ich war allein und ein gefühl von hilflosigkeit schlich mir wie eine kalte hand an die kehle und drückte zu. es war ein rießiger raum in den man mich gesperrt hatte und sine helligkeit passte nicht zu meinem gefesselten erscheinungsbild. eine große schwarze flügeltür gabe einen starken kontrast zwischen wand und ausgang. neben mir stand ein tischchen. es sah nicht so aus als wäre das hier eine folter kammer, dennoch fühlte ich mich wie in einer, die angst hatte einen stein auf meinen hals gelegt, und meine hände zittern lassen. auf dem tisch lag ein block, auf ihn war der mond und die frau von der deke in wenigen einfachen präzisen strichen gezeichnet worden. daneben stand ein fläschchen, gefüllt mit dunkelroter flüssigkeit. sie sah aus wie blut. eine nadel war das einzigste was auf dem tisch lag, was mich verletzen könnte. sie war ungewöhnlich lang und spitz. wo ich hier war und was mir beforstand wusste ich nicht, die unwissenheit gesellte sich zu meiner angst, und zückte einen dolch, gerichtet auf mein herz, es raste... mein gedankenfaden wurde von dem aufschwingen der schwarzen flügeltür wie von einem schwert abgetrennt und alles was daran hing saußte in die tiefe. ein mann in einem weißen kitel-vermutlich ein arzt- stand nun im raum. er sah nicht sehr bedrohlich aus, er lächelte nett und begrüßte mich mit einem " du brauchst keine angst zu haben" es beruhigte mich, auch wenn ich immer noch wie gelähmt in meinem bett lag.
langsam kam er mir näher.

blue_rose, Dienstag, 7. Mai 2013, 18:24
Erschrocken fuhr ich hoch. Immer diese Albträume. Schon seit ich hier war, hatte ich sie, abe noch nie so schlimm wie in den letzten Tagen. Erst jetzt bemerkte ich, das Chaim besorgt neben meinem Bett kniete. "Was ist los" fragte er mich leise. Ich antwortete nicht sofort, zuerst musste ich meinen Atem unter Kontrolle kriegen, denn sonst würde er mir eine ausweichende Antwort nicht abnehmen. "Ich hab nur schlecht geträumt, nichts Weltbewegendes" antwortete ich und hoffte, es würde Chaim reichen. Er schaute skepisch, lies es jedoch so im Raum stehen. "Du weßt, das du zu mir kommen kannst, was immer auch ist, ja?"
"Ja" murmelte ich, ich wollte mit Chaim nicht darüber reden. Aber es war trotzdem gut jemanden an meiner Seite zu wissen.
"Ich versuch wieder einzuschlafen", gähnte ich. Chaim saß weiter neben dem Bett als warte er auf etwas. Schließlich erhob er sich und legte sich in sein eigenes Bett. "Ich mag dich echt gerne" flüsterte ich nach einer Weile und war selbst über meine Worte erschrocken. Da Chaim nicht antwortete, ging ich davon aus, dass er schlief.

Aber was was an meinem Traum so schockierend gewesen? Ich ging ihn in Gedanken noch einmal durch. Und da: Das Gesicht des MAnnes kenne ich, ich konnte es nur nicht einornden. Mir lief ein kalter Schauer den Rücken runter. Bitte, lass mich diesen Mann nicht begegnen, lass den Albtraum nicht wahr werden, betete ich.

sprueche, Samstag, 11. Mai 2013, 23:20
Immer wieder wurde mein Name gerufen. Mein Unterbewusstsein sagte mir, dass das schon eine ganze Weile der Fall war. Außerdem bewegte sich mein Körper, ohne dass ich ihn bewegte. Ich öffnete die Augen. Über mir konnte ich Chaims Kopf sehen. Ich blinzelte. Jetzt spürte ich auch seine Hände auf meiner Taille. Als er bemerkte, dass ich wach war, nahm er sie aber sofort wieder weg. "Na endlich!", sagte er. "Mach schon, steh auf, wir sind echt spät dran!" Er ging zum Kleiderschrank und warf mir Klamotten zu. Nur langsam registrierte ich, was er von mir wollte. Das Treffen! Heute würden sich alle Gruppen treffen, um zu zeigen, wie gut sie trainiert hatten in den letzten Wochen. Schnell sprang ich auf. Chaim drehte sich um, damit ich mich umziehen konnte, auch wenn es mir wahrscheinlich im Moment nicht einmal aufgefallen wäre, hätte er zugeschaut. Trotzdem war ich ihm dankbar dafür. Ich schlüpfte in die Klamotten, ohne richtig zu registrieren, was ich anzog. Ich hatte gerade eine Jacke über mein Sporttop gezogen, als Ben in das Zimmer gestürmt kam. "Wo bleibst du eigentlich? Wir müssen in zwei Minuten da sein!" Er ignorierte Chaim einfach, wie so oft. "Ich weiß, mist!", fluchte ich, während ich an ihm vorbei aus dem Zimmer rannte und mir nebenher meine Haare zurückband.

melliblog, Sonntag, 12. Mai 2013, 00:40
ich schlupfte in die schuhe band sie nicht zu und warf mir ein stichfestes tuch um die schultern. als ich im flur stand stellte ich fest dass ich fast meinen kurzen dolch vergessen hätte, ich rannte also zurück ins schlafzimmer. doch bevor ich dort auch nur einen fuß hinein gesetzt hatte, blieb ein fuß am boden stehen und ich stzürzte. mein umfeld verlangsamte sich ein luftzug führ an mir vorbei, während ich versuche mich umzudrehen um nicht auf der nase zu landen. doch jegliche bemühungen sind zuspät, troz der ausgiebigen geschwindigkeits schulung die ich hinter mir hatte, prallte mein kopf gegen eine schrankkante, und ein schmerz überschwemmte mienen körper. die zeitlupenphase ging vorbei, ich lag am boden und ich sah blut.

sprueche, Sonntag, 12. Mai 2013, 16:54
Alles flimmerte vor meinen Augen. Dumpf konnte ich die Stimmen von Chaim und Ben hören. Schritte. Sie kamen auf mich zu. Es war zu laut. Alles zu laut. Verschwommen sah ich ihre Köpfe über mir. Sie schrien sich an. Ich blinzelte. Ben war weg. Meine Augen gingen zu. Doch ich riss sie wieder auf. Drehte meinen Kopf zur Seite. Mein Körper bebte. Ein Schwall Blut kam aus meinem Mund. Ich ließ meinen Kopf sinken. Spürte Chaims Hand unter ihm. Ich konnte sehen, dass seine Lippen sich bewegten, aber ich hörte ihn nicht. Ich schmeckte nur das Blut in meinem Mund. Hörte das viel zu laute Rauschen in meinen Ohren. Das laute Pochen meines Herzens.

melliblog, Montag, 19. August 2013, 21:40
Chaim kniete sich neben mir nieder und suchte etwas gestresst nach der Wunde " du musst trozdem mitkommen ..." stellte Ben bitter fest " Aber doch nicht so, sie ist nicht mal ganz bei Bewusstsein, und du willst sie mitschleppen? " "Ja klar, das ist ihre Chance, und das darf sie nicht verpassen" Ich hörte alles wie durch Wasser, und ich spürte wie Chaim meinen Kopf auf ein Kissen legte und ins Bad eilte

sprueche, Donnerstag, 29. August 2013, 00:43
Ich begriff nicht, was sie meinen. 'Meine Chance?', wollte ich fragen. Meine Lippen öffneten sich, doch ich konnte nicht sprechen, denn ich schmeckte Blut und wurde sofort wieder abgelenkt. Wo kam dieses Blut her? Ich war doch gar nicht so fest gestürzt! Ich geriet in Panik, schnappte nach Luft. Dann spürte ich wie ich hochgehoben wurde. Ich sah nichts, ich hörte nichts. Aber ich spürte. Sie trugen mich weg.

blue_rose, Mittwoch, 5. Februar 2014, 22:42
Ich kam erst wieder zu mir, als wir im "Ring" waren. So taufte ich den runden Platz, auf dem ich aufwachte. Später sollte ich erfahren, dass der Platz auch wirklich so hieß. Die Teams (****wie viele gibt es war da schon was festgelegt??****) standen jeweils am Rand. Immer einer von jedem Team würde in die Mitte gehen, und in einer Disziplin gegen einander antreten, so erklärte uns ein Sprecher. Diesen konnten wir nicht sehen sondern lediglich hören.
Noch immer verstand ich nicht wo meine Chance sein sollte...

melliblog, Donnerstag, 6. Februar 2014, 20:45
************schön dass es weiter geht, irgendwie kam ich nichtmerh aus der Situation raus, ich glaube ich les des am woe mal fertig durch und schreib weiter;* ************

kann jetzt doch nicht weitermachen, weil ich ja mit meinem Blog umziehe ... ich hoffe ihr schafft hier noch ein paar Wörtchen, wenn , dann schreibt doch bitte einen Kommentar auf meinen Blog, ich möchte ja troz des Umzugs hier up to date bleiben ;)
lg
Melli :*

sprueche, Donnerstag, 6. November 2014, 23:43
Ich lag auf dem Boden. Irgendjemand hatte etwas unter meinen Kopf gelegt. Durch den Sprecher war ich kurz abgelenkt gewesen, jetzt erinnerte ich mich aber wieder an meinen unglücklichen Sturz, spürte den stechenden Schmerz in meinem Kopf und schmeckte das Blut in meinem Mund. Niemand beachtete mich, jeder befolgte die Anweisungen des Sprechers. Ich versuchte mich aufzusetzen, schaffte es aber nicht meinen Kopf mehr als ein paar Centimeter anzuheben. Mir wurde schwindlig und ich stöhnte leise. Doch nicht einmal Chaim kam dieses Mal angerannt, um mir zu helfen. Ich wartete noch einen Moment bis ich wieder klar sehen konnte, rollte mich auf den Bauch und drückte mich mit den Armen nach oben. Ich wollte wissen, was hier los war und wieso ich ganz alleine hier lag, obwohl ich ganz offensichtlich verletzt war.